Zielscheibe

Akademie für Bogenschiessen

Förderung des Bogenschiessens in Praxis, Theorie und Forschung

Bogenschiessen

Bogenschiessen kann man mit unterschiedlichen Zielsetzungen betreiben:

Der Umgang mit Pfeil und Bogen erscheint vordergründig als rein körperliches Geschehen; es ist jedoch im besten Sinne psycho-somatisch, weil es immer gleichzeitig – doch immer auch gewichtet – die Bereiche des Biologischen, des Psychischen und des Sozialen berührt und unter besonderen Bedingungen auch in transpersonale Bereiche führen kann. Daher sollte ein ausgewogenes Training alle Bereiche je nach ihrer Bedeutung für die Zielsetzung der jeweiligen Person berücksichtigen. Hierzu gehört in erster Linie die Freude am Tun, damit die technischen Fertigkeiten und koordinativen Fähigkeiten für das Bogenschiessen spielerisch erlernt werden können, wie wir es erstmals als Kinder erfahren haben.

Zum systematischen Bogentraining gehören eine reflektierte Trainingsmethode und ein dem Körperbau, der Persönlichkeit und der Zielsetzung angepasster Trainingsplan.

Im Bogenschiessen gibt es verschiedene Bogentypen und Stilarten, z. B. Langbogen, Blankbogen, Recurvebogen, Reflex-Deflexbogen oder Compoundbogen; sie alle haben ihren eigenartigen Funktions-Charakter, mit dem der Bogenschütze sich vertraut machen muss: Welcher Bogentyp entspricht meiner Persönlichkeit, meinen Bestrebungen und Zielen?

Bogenschiessen enthält anspruchsvolle Bewegungsabläufe und verlangt hohes technisches und kinesiologisches Verstehen; beides hat entwicklungsfördernde Effekte für Körper und Geist.

Verschiedene Ansätze und ihre Abläufe

Der Ablauf der Übungseinheiten enthält z. B. die Aufwärmübungen für die Vorbereitung des Körpers, den Trainingsaufbau und die Wiederholungen und Anleitungen für mentales Training und Motivationsentwicklung. Wichtige Hilfsmittel sind z. B. das persönliche Trainingsbuch und die schriftliche Darstellung des individuellen Trainingsvorhabens, des Schussablaufes und des Erlebens.